SOS - Selbstwirksam ohne Schmerz

Im Januar 2016 starteten wir das Projekt Ergotherapie und berufliche Integration im Kontext von WRUED (Work related upper extremity disorder).

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Wir arbeiten in diesem Projekt mit der Praxis ergobern Jacqueline Bürki zusammen.

Gemeinsam bringen wir breite Erfahrung und fundiertes Knowhow in das Projekt mit: Handrehabilitation, Neurorehabilitation, Jobcoaching, Case Management, Lehre und Forschung.

Unser Ziel ist es, ein evidenzbasiertes Konzept für Menschen mit Überlastungen der oberen Extremitäten zu erarbeiten, das Ergotherapie, Psychologie, Bewegungsanalyse, Ergonomie und Coaching am Arbeitsplatz mitbeinhaltet.

Wenn Sie an diesem Projekt Interesse haben oder gerne mehr Informationen hätten dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unter Downloads finden Sie einen Überblick zum Konzept.

Seit Januar 2018 testen wir den SOS Ansatz in beiden Teams.


Geplant

  • 2019 September: Vorstellen des SOS Projektes am nationalen Ergotherapie Kongress in Locarno
  • 2019 Herbst: Durchführung von 2 AWW-Workshops in Zürich zum SOS.


Was war

  • 2018 Januar: Schulung und start der Umsetzung in beiden Teams.
  • 2018 August: Start 3. Bachelorarbeit zur übersetzung des Workstyle Assessemts
  • 2018 Oktober: Publikation Fachzeitschrift des ErgotherapeutInnen-Verbandes Schweiz, SOS- Selbstwirksam ohne Schmerz 13-16
  • 2018 November: Vorstellen des Projektes mit 3 Vorträgen am SGHR Kongress. Yvonne und Clara gewinnen den Preis!
  • 2018 November: Vorstellen des Projektes am erfa-Fachtag in Zürich
  • 2019 April: Publikation ZHAW Inside
  • 2019 Juni: Vorstellen des SOS am IFSHT. Internationalen Kongress für Handtherapie und Handchirurgie in Berlin
  • 2017 November: Festlegung des Namens und Logos
  • 2017 August: Fertigstellung der SOS-Guidelines
  • 2017 Mai: Bachelorarbeit: Wenn Arbeit krank macht - Evidenzbasierte Interventionen, welche die arbeitsbedingten psychosozialen Risikofaktoren bei einer WRUEDSymptomatik Beeinflussen Rohrer_Juvita_Wyss_Karin
  • 2017 Mai: Bachelorarbeit: Wenn der Arbeitsstil Schmerzen verursacht: Evidenzbasierte Interventionsansätze zur Beein-flussung von Schmerzen bei Work-related upper extremity disorders: Schneider_Celia_Zinna_Anthea


Definition von Überlastungen

In den letzten Jahren hat die Zahl der Überlastungen der oberen Extremität in den westlichen Ländern stark zugenommen (1-3). Die direkten Krankheitskosten, wie auch die Kosten, die durch tiefere Produktivität und Krankheitstage verursacht werden, sind sehr hoch. Laut Bundesamt für Statistik sind Schmerzen in Nacken, Schulter und Armen der dritthäufigste Grund warum Personen der Arbeit fernbleibend. Tendenz in den letzten Jahren stark steigend (S.31 10).

„Überlastungen“ sind in der Literatur etwas kontrovers definiert; Repetetive Strain Injury (RSI), Cumulated Trauma Disorders (CTD), occupational cervicobrachial disorders, occupational overuse syndrome, upper limb disorders, upper limb pain syndromes, oder occupational musculoskeletal injury or illness [6-8]. Unter diese Definitionen fallen viele musculoskeletale Diagnosen wie Carpal Tunnel Syndrom (CTS), periphere Tendinopathien (Tennisellbogen, Golfer Ellbogen), und Tendosynovitis (De Quervain), Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündungen), Trigger-Finger, Ganglion (4-8).
Einig ist man sich, dass es neben der mechanischen Belastung, meist durch psychosoziale Stresssituationen bei der Arbeit oder im Privatleben ausgelöst wird (9).


Referenzen

[1] European Agency for Safety and Health at Work. Lighten the Load: A European campaign of musculoskeletal disorders. Luxembourg: Office for official Publications of the European communities; 2007.
[2] European Agency of Health and Work. OSH in figures: Work-related musculoskeletal disorders in the EU – Facts and figures. Luxembourg: Office for official publications of the European communities; 2010.
[3] Stewart SK, Rothmore PR, Doda DVD, Hiller JE, Mahmood MA. Musculoskeletal pain and discomfort and associated worker and organizational factors : A cross- sectional study. Work. 2014; 48: 261– 71.
[4] Bundesamt für Statistik. Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012. Neuchâtel: Bundesamt für Statistik BFS; 2013.
[5] Läubli T, Müller C. Arbeitsbedingungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates – geschätzte Fallzahlen und Kosten für die Schweiz. Die Volkswirtschaft. 2009; 11: 22–25.
[6] Eurofound. Managing musculoskeletal disorders. Dublin: European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions; 2007.
[7] Sluiter JK, Rest KM, Frings-Dresen MH. Criteria document for evaluating the work-relatedness of upper-extremity musculoskeletal disorders. Scand J Work Environ Health. 2001; 27: 1–102.
[8] van Tulder M, Malmivaara A, Koes B. Repetitive strain injury. The Lancet. 2007; 369: 1815-22.
[9] Bongers PM, Ijmker S, Van Den Heuvel S, Blatter BM. Epidemiology of work related neck and upper limb problems: Psychosocial and personal risk factors (Part I) and effective interventions from a bio behavioural perspective (Part II). J Occup Rehabil. 2006; 16: 279–302.
[10] Bundesamt für Statistik. Gesundheitsstatistik 2014. Neuchâtel: Bundesamt für Statistik BFS; 2014.


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